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St. Quirinus

Katholische Pfarrkirche in Köln-Mauenheim von 1927 — als dreischiffige frühchristliche Basilika erbaut, mit freistehendem Glockenturm.

Indoor

St. Quirinus ist die römisch-katholische Pfarrkirche im Kölner Stadtteil Mauenheim. Sie ist nach Quirinus von Neuss benannt und führt damit ein Patrozinium fort, das bis ins Mittelalter zurückreicht.

Auf einen Blick

Art
Römisch-katholische Pfarrkirche
Lage
Köln-Mauenheim, Stadtbezirk Nippes
Erbaut
1927
Architekt
Eduard Endler
Bauform
Dreischiffige frühchristliche Basilika mit Halbkreisapsis
Baustil
Neuromanik
Glockenturm
Freistehend, seit 1976 24 Meter hoch
Wusstest du?

Die heutige Kirche steht nicht am ursprünglichen Ort der mittelalterlichen St.-Quirinus-Kapelle – diese befand sich rund 700 Meter entfernt, brannte 1557 nieder und wurde erst über 100 Jahre später, 1665, endgültig abgebrochen.

Geschichte

Das Patrozinium geht auf eine mittelalterliche St.-Quirinus-Kapelle zurück, die rund 700 Meter südöstlich des heutigen Standorts lag und zum Fronhof des Kölner Kunibertsstifts gehörte. Erstmals erwähnt wurde sie 1286, als die ebenfalls zum Kunibertsstift gehörende Niehler Pfarrei St. Katharina einen Vikar für die dortige Seelsorge bestellte. Die Kapelle brannte 1557 nieder und wurde 1665 abgebrochen.

Architektur

Die heutige Kirche entstand 1927 nach Plänen von Eduard Endler. Sie wurde als dreischiffige frühchristliche Basilika mit halbkreisförmiger Apsis ausgeführt. Historisierende Säulen mit Kapitellen tragen Balken, über denen sich glatte Obergadenwände mit Rundbogenfenstern erheben.

Spätere Veränderungen

1966 wurden die Stufengiebel abgenommen und durch eine schlichte basilikale Fassade ersetzt. Seitlich kam ein freistehender Glockenturm hinzu, der 1976 seine heutige Höhe von 24 Metern erreichte.

Zeitstrahl

  1. 1286
    Erste urkundliche Erwähnung der St.-Quirinus-Kapelle in Mauenheim
  2. 1557
    Kapelle brennt nieder
  3. 1665
    Ruine der Kapelle wird abgebrochen
  4. 1927
    Neubau der Pfarrkirche nach Plänen von Eduard Endler als frühchristliche Basilika
  5. 1966
    Stufengiebel entfernt, schlichte basilikale Fassade errichtet
  6. 1976
    Freistehender Glockenturm erreicht heutige Höhe von 24 Metern

Karte

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-27