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Landschaftspark Belvedere

Park im Kölner Westen, der den Äußeren Grüngürtel schließt — mit vier Aussichtsplattformen und Deutschlands ältestem erhaltenen Bahnhof.

Outdoor Aussicht Fotospot

Der Landschaftspark Belvedere schließt eine Lücke im Äußeren Kölner Grüngürtel. Auf seinem Gelände stehen vier Aussichtsplattformen, und mit dem Bahnhof Belvedere liegt hier der älteste noch erhaltene Bahnhof Deutschlands.

Auf einen Blick

Art
öffentlicher Landschaftspark
Lage
Stadtteil Widdersdorf (Stadtbezirk Lindenthal), zwischen Müngersdorf und Bocklemünd
Funktion
Teil des Äußeren Grüngürtels, Korridor zum Naturpark Rheinland
Namensgeber
ehemaliger Bahnhof Belvedere
Besonderheit
vier Aussichtsplattformen, 2014 eingeweiht
Wusstest du?

Der Park ist nach dem ältesten noch erhaltenen Bahnhof Deutschlands benannt – dem ehemaligen Bahnhof Belvedere, der sich im Parkgelände befindet. Außerdem haben die Edelstahlkonstruktionen der Aussichtsplattformen bewusst kugelförmige Abschlüsse, damit sich keine Greifvögel darauf niederlassen und bedrohte Vogelarten verdrängen.

Geschichte

Ursprünglich diente das Areal als Ackerland im Rayon des Kölner Festungsrings, wo das Rayon-Gesetz die Bebauung einschränkte. Nach Auflassung des Festungsrings sicherte man die Fläche unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer für den Grüngürtel. Der Zweite Weltkrieg stoppte den vollständigen Ausbau, und beim Wiederaufbau geriet das Vorhaben aus dem Blick. Erst als hier ein Gewerbegebiet entstehen sollte, bildete sich eine Bürgerinitiative, die über den Freundes- und Förderkreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels unter der Schirmherrschaft von Adenauers Erben Unterstützung fand. Die fehlenden Mittel kamen schließlich über das Projekt RegioGrün der Regionale 2010; beteiligt waren der Freundeskreis Landschaftspark Belvedere, das Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung und die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft.

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Name und Bahnhof

Seinen Namen verdankt der Park dem ehemaligen Bahnhof Belvedere, dem ältesten noch bestehenden Bahnhof Deutschlands. Eine nach ihm benannte Straße verläuft quer durch das Gebiet.

Aussichtsplattformen

Vier 2014 eingeweihte Aussichtsplattformen unterschiedlicher Höhe prägen den Park: „Domblick“ (9 m), „Ausblick“ (5,6 m), „Blickfang“ (3 m) und „Feldblick“ (80 cm). Da die Edelstahlkonstruktionen nicht von einem Künstler geschaffen wurden, dienen die drei Stangen allein der Zierde. Jede endet in einer Kugel, die Greifvögel davon abhalten soll, die Stangen als Ansitz zu nutzen und so bedrohten Vogelarten ihren Lebensraum zu entziehen.

Im Park

Eine Fahrradstraße zieht sich durch das Gelände. Angesiedelt sind hier zudem der Bahnhof Belvedere, die WissenschaftsScheune, das Fort IV und die Freiluga, eine Freiluft- und Gartenschule im früheren Zwischenwerk Va.

Zeitstrahl

  1. 2014
    Vier Aussichtsplattformen (Domblick, Ausblick, Blickfang, Feldblick) eingeweiht

Karte

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26