Wassermannsee
Baggersee in Köln-Vogelsang, entstanden aus einer Kiesgrube der 1920er-Jahre; gesperrtes Angelgewässer und Teil des Vogelsanger Triotops.
Im Kölner Stadtteil Vogelsang liegt der Wassermannsee, auch Wassermann-See, ein aus einer Kiesgrube hervorgegangenes Gewässer.
Auf einen Blick
- Art
- ehemalige Kiesgrube / Baggersee
- Lage
- Stadtteil Vogelsang, Stadtbezirk Ehrenfeld
- Größe
- fast 300 Meter lang, knapp 100 Meter breit
- Entstehung
- 1920er-Jahre
- Nutzung
- Angeln
- Zugang
- weitgehend gesperrt, teils sehr steile Böschung
- Besonderheit
- Teil des Vogelsanger Triotops
Der Wassermannsee ist eine ehemalige Kiesgrube, deren Kies von einem alten Rheinarm abgelagert wurde – der Fluss floss also einst genau durch dieses Gebiet, bevor er seinen Lauf veränderte.
Geschichte
Den Namen gab die Firma Wassermann, die hier Kies abbaute. Das Material hatte vor Jahrmillionen ein früherer Rheinarm abgelagert. Nach dem Ende der Förderung blieb das Gelände sich selbst überlassen und wuchs über Jahrzehnte zu.
Natur und Ufer
Zur Verfestigung des Ufers dienen Hochstauden und Röhricht. See und Böschung bleiben überwiegend abgesperrt; gestattet ist das Angeln am Gewässer.
Vogelsanger Triotop
Der See gehört zum dreiteiligen Vogelsanger Triotop. Dazu zählen das Naturschutzgebiet mit dem See und der naturnahen Wiesenlandschaft Wassermannpark, ein Gewerbepark sowie ein Naturraum mit angelegter Streuobstwiese.
Zeitstrahl
- 1920erKiesabbau durch Firma Wassermann beginnt
Karte
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Adresse
Vogelsang
50829 Köln
Öffnungszeiten
So: 00:00–24:00
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Quellen & Links
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-27





