Ostkolonisation
Als Ostkolonisation (auch Ostsiedlung) bezeichnet man die im Früh- und Hochmittelalter einsetzende Ausbreitung fränkischer und später deutscher Siedler nach Osten. Dabei wurden bislang dünn besiedelte oder verlassene Gebiete erschlossen, Dörfer gegründet und teils ältere Anlagen wiederbesiedelt. Der Vorgang veränderte Sprach-, Herrschafts- und Siedlungsgrenzen nachhaltig.