Landfriede
Ein Landfriede war im Mittelalter ein durch Herrscher oder Stände beschworenes Abkommen, das die eigenmächtige Gewalt (Fehde) untersagte und den Rechtsweg vorschrieb. Solche Verträge sollten für ein Gebiet dauerhaft Sicherheit schaffen. Ihre Urkunden gehören zu den wichtigsten Rechtsquellen der Zeit.